Dolmen in Antequera
Auf Wunsch einer einzelnen Dame noch schnell ein paar Fotos von den Dolmen:

Das ist der Eingang zur Cueva de Menga. Diese Grabkammer gehört zu den größten Megalithbauten Europas (um 2500 v. Chr.) und hat mich am meisten fasziniert. Errichtet aus 31 Megalithen, wobei der größte Deckenstein rund 180 Tonnen wiegt. Archäologen fanden hier Skelette von über 100 Menschen.


Im Inneren werden die Deckensteine von drei senkrechten Steinen gestützt. Erst kürzlich wurde am Ende der Kammer ein 19 Meter tiefer Schacht entdeckt.
Es sieht auch aus, als wäre noch irgendwas hinter der eigentlichen Kammer (man sieht da was, wenn man zwischen die Steinritzen leuchtet...).

Der Blick aus der Kammer zeigt eine Besonderheit in der Ausrichtung. Man sieht genau auf diesen seltsamen Felsen, der wie ein schlafender Riese aussieht. Die Ausgrabungen hier laufen jetzt (Dank EU-Geldern) noch weiter. Auf der anderen Seite des Eingangs sieht es aus, als wäre dort ein weiterer Eingang, ist aber leider alles mit Planen abgedeckt.

Das ist der Dolmen direkt nebenan. Cueva de Viera. Etwas jünger, etwas kleiner, mit einer separaten Grabkammer am Ende des Ganges (abgesperrt, klar). Diese beiden Dolmen liegen direkt am Stadtrand von Antequera.
Etwas außerhalb gibt's noch den Dolmen del Romeral.


Noch jünger (ca. 1800 v. Chr.), in einem anderen Stil gebaut. In der Nähe wurde auch eine alte Siedlung entdeckt. Antequera hat ganz schön zu tun. An jeder Ecke werden prähistorische Sachen entdeckt, überall wird gebuddelt und restauriert. Wir sollten in ein paar Jahren nochmal gucken kommen.